





Beginne mit Kontext: Nutzer, externe Systeme, Zweck. Verfeinere auf Container, wenn Abgrenzungen unklar bleiben, und gehe nur bei Bedarf eine Ebene tiefer. Die Kunst liegt im Weglassen. Jeder Pfeil erzählt eine Beziehungsgeschichte, jede Grenze erklärt Verantwortung, jeder Kasten beschreibt eine messbare Fähigkeit.
Verzichte auf Vollständigkeit, nutze stattdessen erlernbare Symbole: Klassenkästen für Datenverträge, Kommunikationsdiagramme für Interaktionen, einfache Zustandsübergänge für Lebenszyklen. Notiere Kardinalitäten nur, wenn sie Entscheidungen verändern. Das Whiteboard bleibt Bühne für Verständlichkeit, nicht Prüfungsbogen für Methodentreue oder terminologische Vollständigkeit.